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Herkunft

HERKUNFTSSCHUTZ FÜR ECHTES KÜRBISKERNÖL

Der "Steirische Ölkürbis" – wissenschaftlich Cucurbita pepo var. Styriaca genannt – gedeiht ausschließlich im traditionellen Gebiet der südlichen Steiermark sowie dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten der Nachbarländer.

Die Schalenlosigkeit der Kürbiskerne des steirischen Ölkürbisses ist nach Meinung vieler Wissenschaftler als zufällige Mutante gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Steiermark aufgetreten. Mutante bedeutet hier eine unberechnete Veränderung in der Zellstruktur des Kürbisses bzw. der Kürbiskerne. Die Meinungen der Genetiker gehen auseinander, ob dies zufällig passiert sei oder bereits aus der „Neuen Welt“ eingeführt wurde. In jedem Fall gilt, dass die Kerne der Kürbisse, die in der Steiermark wuchsen, keine feste Schale mehr hatten. Und das machte die Gewinnung von Kürbiskernöl um einiges einfacher.

Der Anbau des „Steirischen Ölkürbisses“ wird erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang betrieben und reift den ganzen Sommer lang unter viel Sonnenlicht, bis er im Herbst zur auserlesenen Spezialität verarbeitet wird.

Auf Grund des besonderen Kürbiskerns, des einzigartigen Klimas, des besonderen Reifungsprozesses und der guten Bodenverhältnisse hat österreichisches Kürbiskernöl eine deutlich höhere Qualität als Kürbiskernöl aus anderen Regionen.

Kein Lebensmittel ist von seiner Entstehung und Entwicklung so untrennbar mit der Steiermark verbunden wie das „Steirische Kürbiskernöl“. So ist das Öl vom Feld über die Erntemenge bis hin zum Pressen in der Ölmühle samt Vermarktung vollständig nachvollziehbar. Zum Schutz vor unlauterer Nachahmung wurde das „Steirische Kürbiskernöl“ von der EU geografisch geschützt und trägt seitdem den Titel
„Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“.